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Lexikon der maritimen (Fach)ausdrücke mit Bildboxen

(noch im Aufbau)

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Begriff Erläuterungen/ Bild ABC
A Alpha, internationales Buchstabensignal (weiß-blau), ich habe Taucher unten, halten Sie sich frei von mir A
Aak oder Aake flachbodiges Fischerboot (Niederrhein/ Friesland) mit Seitenschwerter zum Trockenfallen b. Niedrigwasser B
abbacken abräumen eines Esstisches (Back) C
abbergen Übernahme von Personen, Ladung Ausrüstung usw. von einem havarierten, in Seenot geratenem Schiff D
abblenden alle Lichter eines Schiffes nach aussen hin unsichtbar machen, auch das Löschen der vorgeschriebenen E
abbrassen Segel einziehen, Rahen in Längsrichtung des Schiffes drehen, auch durch überziehen eine Rah zerbrechen F
abbringen ein auf Grund gelaufenes Schiff durch Abschleppen, Krängen oder Leichtern wieder flott bekommen G
abdecken ein Boot nimmt mit seiner Segelfläche einem anderen den Wind weg H
abdrehen den Kurs so ändern, das man sich entfernt I
Abdrift auch Abtrift, Kursabweichung (seitliches Versetzen) durch Wind oder/ und Strömung J
abfaden das Fahrwasser ausloten (ein Faden = 1,83 Meter) K
abfallen den Kurs so ändern, dass der Wind mehr von achtern kommt, (Gegenteil von anluven) L
Abfieren etwas an einem Tau herablassen M
abhalten 1. den Kurs so ändern, um von einem Hindernis freizusteuern, 2. dass der Wind mehr von achtern kommt N
ablandig vom Ufer her strömend oder wehend (Gegenteil: auflandig) O
ableichtern auch Leichtern, Umladen eines Teils der Ladung um den Tiefgang zu verringern P
Ablenkung auch Deviation, zusätzlich zur Deklination zu beachtende magnetische Ablenkung in Nähe des Kompasses Q
abreiten vor Anker liegend einen Sturm überstehen (dazu sind Segler bei starken ablandigen Winden gezwungen) R
absacken 1. hinter einem in gleicher Richtung fahrenden Schiff zurückbleiben, 2. sinken, untergehen (auch an der Bar) S
Abschd.signal Flagge "P" (Blauer Peter) setzt ein Schiff das binnen 24 Stunden ausläuft T
absschlagen lösen der Segel von den Rahen (Gegenteil: anschlagen) U
abtakeln das Takelwerk von einen Schiff entfernen (Segel, Taue, Masten und Zubehör); Gegenteil: auftakeln V
abstecken eine Leine von etwas abmachen W
abwettern ein Unwetter auf See durch geeignete Maßnahmen überstehen X
achteraus nach hinten, hinter dem Schiff, Gegenteil von voraus Y
achtern alles was sich hinter mittschiffs befindet Z
Achterschiff der hintere Teil eines Schiffes, auch Achtersteven A
Achterspring Festmacherleine, die vom Heck schräg nach vorne zum Poller geht B
Achterstag Seil vom Masttop zum Heck, hält den Mast bzw. biegt ihn um das Segel zu wölben C
Achtersteven hinterer Abschluss des Schiffes D
Affenfaust Knoten oder Beschwerung eines Tampen um ihn weiter werfen zu können E
Affenschwanz kleiner metallischer Flaggengalgen, -stock oder Flaggengaffel F
Ahming Tiefenmarkierung am Vorder- oder Hintersteven (selten mittschiffs) in Fuß oder Dezimeter G
Aktivruder Hilfspropeller im Steuerruder zur Verstärkung der Ruderwirkung H
Alang weltgrößter Schiffsfriedhof 150 km nördlich von Bombay/ Indien I
Aldislampe Handmorselampe (nach dem Hersteller A. Aldis benannt) J
Alle Mann! Manöver bei schwerem Wetter wenn alle Männer auf ihre Stationen müssen K
Alpha Prefix Buchstaben-Codierung, meistens 4 Buchstaben vor der 7stelligen Containernummer (Cont.-Eigentümer) L
Ammeral Eimer aus Segeltuch zum Hochholen von Wasser (auch Admiral) M
Amstd. Pegel NAP Bezugsquelle der niederländischen Landesvermessung, früher auch in Norddeutschland N
AMVER Automated Mutual Assistence Vessel Rescue, weltweites Positionsmeldesystem der US Coast Guard O
anbrassen Rahen in Längsrichtung bringen (auch abbrassen); Gegenteil: aufbrassen P
andirken das Durchsetzen der Dirk um die Nock des Großbaums anzuheben Q
Anemometer Windstärkenmessgerät R
Aneoridbarometer Luftdruckmesser S
anholen Eine Leine, ziehen - Gegenteil: auffieren, fieren T
Ankerball kugelfärmiger schwarzer Signalkörper, der anzeigt dass ein Schiff ankert U
Ankerklüse Öffnung in der Bordwand zum Durchlaufen der Ankerkette V
Ankerkuil spezielles Aalfangnetz das mit den Schocker ausgebracht wird W
Ankerlaterne Ankerlicht (ein weißes Rundumlicht auf dem Vorschiff) signalisiert nachts das ein Schiff vor Anker liegt X
Anker lichten den Anker hochholen Y
Ankerspill auch Ankerwinde, Vorrichtung zum Lichten (Hochholen) des Ankers Z
anlanden jemanden oder etwas an Land bringen, z. Bsp. die Ladung eines Schiffes A
Anleger brücken- oder stegartiges Bauwerk an flachen Küsten, am Anlegerkopf machen Schiffe fest B
anluven Winkel von Kurs und Windrichtung verkleinern, das Schiff näher an den Wind bringen, Gegenteil: abfallen C
anpicken etwas (z. Bsp. eine Ladung) einhängen, befestigen, anschlagen, um sie z. Bsp. mit einem Kran anzuheben D
anpieken das Steilertrimmen einer Gaffel durch Anholen des Piekfalles E
anpreien ein anderes Schiff anrufen F
anreihen oder anschlagen; das Segel an den Baum, der Rah oder der Gaffel festmachen (Gegenteil: abschlagen) G
Anrichte oder die Pantry; ist der Raum oder der dazugehörige Tisch auf einem Schiff wo Speisen zubereitet werden H
anschlagen auch anreihen, anpicken; Lasten, Segel a. d. Baum, der Rah oder Gaffel anschlagen (Gegenteil: abschlagen) I
anstecken eine Leine mit einer anderen durch Knoten verbinden; eine Flagge an die Flaggenleine anstecken J
Antifouling schützt den Unterwasserrumpf vor Bewuchs von Algen und Muscheln K
antuchen ein Segel dürch anknüpfen eines weiteren Streifens nach unten vergrößern L
Arithmetik Mathematikformeln für Seefahrer M
Ästuar trichterförmige Flussmündung in gezeitenstarken Gebieten N
aufbacken das Essen, Besteck und Geschirr auf den Tisch (die Back) bringen O
aufbrassen mit Hilfe der Brassen die Rahen mehr in Querschiffsrichtung drehen; Gegenteil: anbrassen und abbrassen P
aufbringen Das Stoppen eines Schiffes durch staatliche Organe (z. Bsp. Wasserschutzpolizei) Q
aufbrisen das Auffrischen des Windes R
aufbrodeln Nebel brodelt auf S
aufdampfen annähern eines Schiffes aus achterlicher Richtung T
aufentern über die Wanten in die Takelage klettern U
auffieren; fieren lose geben; eine unter Last stehende Leine verlängern, nachgeben (Gegenteil: anholen) V
auffrischen Wind frischt auf, weht stärker (auch kühler werden) W
aufgeien Zusammenziehen der Rahsegel, Schothörner zur Mitte holen um Wind aus den Segeln zu nehmen X
aufheißen (z. Bsp. eine Flagge) hochziehen Y
Aufkimmung Neigung des Schiffsboden vom Kiel zur Kimm; bessere Kursstabilität und Schutz bei Grunberührung Z
aufklaren 1. an Bord Ordnung machen (vorrang. Tauwerk), 2. das Wetter klart auf (wird besser) A
aufkommen 1. ein vorauslaufendes Boot einholen, 2. Ruderkommando (Ruder neutral), 3. schlechtes Wetter kommt auf B
Aufkommer ein von See kommendes, den Hafen ansteuerndes Schiff C
aufkreuzen oder ankreuzen; im Zick-Zack-Kurs gegen den Wind segeln D
auflandig von See auf das Land zu wehend oder strömend (Gegenteil: ablandig) E
auflaufen ein Schiff ist auf Grund geraten, gestrandet F
auflauf. Wasser bei Flut, von See kommendes Wasser strömt in Flussmündungen ein - der Wasserspiegel steigt G
aufliegen ein Schiff liegt auf, ist ausser Dienst gestellt H
Auflieger ein (vorübergehend) ausser Dienst gestelltes Schiff, das auf Beschäftigung wartet I
Aufliegezeit Ruhezeit der Schiffe J
aufluven Winkel zwischen Kurs und Windrichtung verkleinenrn K
aufpeitschen der Sturm peitscht die Wellen auf L
aufpicken etwas aus dem Wasser an Bord eines Schiffes holen M
auf Reede liegen; ausserhalb eines Hafens oder in einer Flussmündung vor Anker liegen N
aufriggen siehe auftakeln O
aufschießen 1. mit dem Boot in den Wind drehen, um anzuhalten; 2. eine Leine, ein Tauf aufrollen, zusammenlegen P
Aufschleppe auch Slip oder Slipp, geneigte Schienenbahn und Schleppwagen um kleinere Schiffe an Land zu bringen Q
aufslippen ein Boot mit einer Rutsche oder Schienenwagen an Land ziehen R
aufsorren zusammenschnüren der Hängematten, ohne sie von ihrem Platz abzuhängen S
auftakeln (auch aufriggen) ein Boot mit Takelwerk ausrüsten, Mast setzen, laufendes und stehendes Gut anbringen T
auftoppen die Rah(en) in senkrechte Richtung bewegen U
auftuchen das ordentliche Zusammenlegen der Segel und Flaggen V
aufschwimmen wenn Wasser unter ein trockenliegendes Schiff gerät, schwimmt es auf W
Augbolzen aus Draht geformte Öse mit geradem Ende zum Einlassen in Holz X
Auge 1. Schlinge, Öse in Tauwerk u. Drahtseilen; 2. weitgehend windstilles u. wolkenfr. Zentrum im Sturm/ Orkan Y
Aura Dunst, Lufthauch, Wind Z
Aurora römische Göttin der Morgenröte A
ausbaken Seeweg mit Baken markieren (selten ausbojen) B
ausbooten Personen und Fracht mit Booten vom Schiff an land bringen C
ausbringen ein Boot oder Anker ins Wasser hinablassen D
ausdocken ein Schiff aus dem Dock holen E
ausflaggen ein Schiff in einem anderen Staat registrieren, (z. Bsp. wegen Steuervorteilen) F
Ausguck Beobachter, Wachmatrose um Hindernisse, Schiffe, Land oder andere Vorkommnisse zu melden G
Ausholer Leine die das Ausholen/ Steifsetzen eines z. Bsp. Segels an einer Spiere ermöglicht (z. Bsp. beim Klüver) H
ausklarieren Abfertigung durch die Haven- und Zollbehörden I
ausklamüsern etwas herausfinden, ausfitzen, sortieren J
auslaufen 1. aus dem Hafen hinausfahren, 2. das Hinausgleiten einer Leine K
Ausleger 1. Kranarm, 2. Metallstreben an Sportbooten zur Aufnahme d. Ruder, 3. seitlich angebrachte Schw.körper L
ausloten durch loten die Gewässertiefe feststellen M
auslugen sehr genau/ scharf Ausschau halten N
ausrauschen schnelles Hinausgleiten der Ankerkette oder einer Leine O
ausrecken wenn Tauwerk unter Spannung steht und dabei häufig nass und trocken wird leidet die Festigkeit P
ausreiten das Außenbordsitzen um bei starkem Wind das Boot möglichst aufrecht zu segeln Q
ausschießen das Herausrutschen (z. Bsp.) einer Leine/ R
ausschiffen das Verlassen des Schiffes S
ausschwingen das Rettungsboot hinausschwingen T
außenbords alles was sich außer Bord eines Schiffes befindet U
A.b.kameraden scherzhafte Bezeichnung der Seeleute für Fische V
außenbords alles was sich außer Bord eines Schiffes befindet W
Außengei Ladegeschirr X
Außenkammer Kammer an Bord eine Schiffes mit Fenster oder Bullauge zur Wasserseite Y
Außenklüver das vorderste an einem Klüverbaum gefahrene Segel, ihm folgen Mittelklüver, Binnenklüver u. Vorstagsegel Z
aussingen Befehle oder Nachrichten an Bord ausrufen um gleichmäßige Arbeitsrythmen bei gemeinsamen Arbeiten A
Ausstecken Leinen oder Ketten auf das benötigte Maß herausgeben B
austonnen einen Seeweg mit Tonnen auslegen C
austörnen Verdrehungen von Leinen, Taue oder Ketten beseitigen D
ausweben die Wanten mit Webleinen belegen E
auswehen Segel wehen aus wenn sie vom Wind gebläht werden F
Autocarrier Autotransporter, Spezialschiff für Autotransporte, RoRo-Schiff G
Axiometer Anzeige-Instrument um auch auf der Brücke die Ruderlage zu sehen, (auch mit der Pinne verbunden) H
Aye, Aye Bordjargon für "jawohl, verstanden", bei Lautstärke oft mit Handzeichen (Klarzeichen) verbunden I
AZ Azimut horizontale Koordinate eines Gestirnes im Horizontsytem AZ ist gleichbedeutend mit rechtweisender Peilung J
B Bravo, int. Buchstabensignal (rot), ich lade, lösche oder befördere Gefahrstoffe, (bei Regatta: Protestsignal) K
Baas Chef, Meister, Vermittler oder Aufseher L
Babystag (auch Trimmstag) meist wegnehmbares Vorstag; oft nur bei Starkwind und grundsätzlich ohne Segel M
Bach seemännische Bezeichnung für jedes Gewässer, egal ob See, Meer oder Ozean N
back zurück; die Segel derart verstellen, dass der Wind vorn herein bläst um das Schiff zu bremsen O
back stehen einfallen des Windes (Segel) von der falschen Seite (Backbrassen) um das Schiff zu bremsen/ anzuhalten P
Back 1. der Esstisch (selten -schüssel), 2. Aufbau auf dem Vordeck wird auch als Back oder Backdeck bezeichnet Q
Backbord linke Schiffsseite (in Fahrtrichtung), wird immer mit Rot gekennzeichnet R
Backbord-Bug ein Schiff segelt Backbord-Bug, wenn der Wind von Steuerbord kommt S
Backbordhals Halteleine eines Segels an der Luvseite, der Wind kommt dabei von Backbord T
Backbord-Halsen ein Schiff segelt mit dem Wind von Backbord, so das er nicht achterlicher als quer einkommt U
backbrassen die Segel so gegen den Wind stellen, dass das Schiff an Fahrt verliert V
backen u. banken Essen fassen und sich setzen, Kommando Mittag zu essen W
backholen Segel so anholen, das der Wind von der entgegengesetzten Seite kommt X
Backschaft 1. Tischgemeinschaft, 2. Küchendienst Y
Backskiste Truhe, Sitzkasten mit Klappe zum Aufbewahren persönlicher Dinge oder Ausrüstungsgegenständen Z
Backspiere längsseits am Schiff angebrachte Stange zum Festmachen des Schiffes im Hafen (oder am anderen Schiff) A
Backsquartier unter dem Vordeck liegenden Wohnräume B
Backstag Tau/ Draht (zwei) der den Mast nach hinten abstützt; um nicht zu stören, muss das leewärtige gelöst sein C
Baco-Liner (Barge/ Container-Liner) spezielle Form d. Barge Carrier kann Leichter u. Container einschwimmen lassen D
Badan kleines einmastiges arabisches Segelschiff E
Badegast scherzhafte Bezeichnung für eine(n) Mitfahrende(n) ohne seemännische Erfahrung F
Bagien Bagiensegel, Untersegel des Kreuzmastes auf Vollschiffen G
Bai Meeresbusen/ -bucht H
Bake Seezeichen an Land, festes Orientierungszeichen I
Bakengeld wird manchmal in kleineren Häfen erhoben J
Bakentonne schwimmendes (verankertes) Seezeichen K
BalgeBalje Eimer, Waschfass, Fahrrinne, Wasserlauf im Watt L
Balkenbucht leicht konvexe Wölbung des Decks M
Ballastkiel aus Blei oder Eisen unter dem eigentlichen Kiel von Seglern N
Ballinger ursprünglich Walfänger der bis ins 16. Jahrhundert gerudert wurde, dann Hochseefrachtsegler O
Bambuse einer der sich zu helfen weiß, früher: ungelernter Seemann P
Bändsel dünnes Tauwerk Q
Bangbüx Angsthase R
Bank 1. Sandbank, 2. Wolken-/ Nebelbank, 3. Untiefe S
Baratterie auch Barraterie; Unredlichkeit der Schiffsbesatzung zum Nachteil von Schiff und/ oder Ladung T
Barge schwimmfähiger Container U
barge carrier Leichter-Trägerschiff, kann Ladung in schwimmfähigen Großbehältern transportieren; auch LASH V
Bark dreimastiger Rahsegler bei nur zwei vollgetakelten Masten, am Besanmast sind nur Schratsegel W
Barkarole Ruderboot im Mittelmeerraum X
Barkasse großes, zum Teil offenes Motorboot zur Personenbeförderung in Häfen Y
Barre Untiefe/ Sandbank in Flussmündungen und Hafeneinfahrten Z
Barrehafen Hafen, der nur bei Hochwasser benutzt werden kann Top
Barring Gerüst/ Vorrichtung auf Oberdecks von Schiffen zur Lagerung von Booten A
Bathyskaph Tiefseetauchboot, arbeitet nach dem Prinzip des freien Schwebens B
Bathymeter Tiefseelot C
Bauchdielen Holzdielen / -planken, liegen im Unterraum eines Schiffes über der Eisendecke des Doppelbodens D
Bauchgording Taue, mit denen beim Aufgeien das Unterliek auf die Rah geholt wird C
Bauer, Wilhelm 1822 bis 1875; Ingeneur und Erfinder des U-Bootes,erster Tauchversuch am 01.02.1851 in der Kieler Förde D
Bauernnacht für den Seemann eine Nacht ohne Wache an Bord E
Baum längsschiffs angebrachtes Rundholz, Alu-/ Stahlprofil (Kunsstoff), Bsp.: Klüverbaum, Spiere, Ladebaum F
Baumaufholer Faulenzer, Ladegeschirr G
Baumfock Segel dessen Fläche nicht größer als das Vorsegel ist H
Baumgei Gei, die das zu weite Ausschwenken des Baumes begrenzen soll, auch Großbaumgei I
Baumkurre besondere Schleppnetzform der Garnelenfischerei in der Nordsee J
Baumniederholer auch Baumniederhalter, kräftige Talje oder Spanner um den Großbaum waagerecht halten zu können K
Baumstütze senkrechte Stütze oder scherenartiger Bock um den Großbaum zu stützen wenn das Segel geborgen wird L
Baumvorholer Leine vom Nock des Baumes aufs Vorschiff geführte Leine um das waagerechte Schwenken zu erlauben M
Beachcomber 1. Brandungswelle, 2. heruntergekommener Seemann N
Beaufort Sir Francis B., englischer Admiral 1774 -1857, führte die einheitliche Beurteilung des Wetters auf See ein O
bebunkern ein Schiff mit Treibstoff betanken P
Bedenini einmastiges pakistanisches Segelboot mit eingezogenen, keilförmigen Bug und Setti-Takelung Q
befahrene berufserfahrene Matrosen R
befeuern mit Lichtzeichen versehen; Seezeichen, Tonnen, Ufer, Inseln S
Begien das Segel an der Kreuzrah, die unterste Rah am Kreuzmast T
Beiboot ein zum Schiff gehörendes (kleineres) Boot U
beidrehen die Fahrt verlangsamen; z. Bsp. bei Sturm, liegt das Schiff geschützt gegen Wellenschlag (abwettern) V
Beifang Sammelbegriff für Fische u. Meerestiere die gefangen, aber nicht zu Speisezwecken gebraucht werden W
beifangen lose Gegenstände und Tauwerk festzurren X
beihieven den vorderen Teile eines Netzes nach dem Schleppvorgang etappenweise an Deck heben Y
Beiholer eine kurze Leine, dient dazu um laufendes und stehendes Gut heranzuholen oder abzuhalten Z
Beilbrief Baubescheinigung der Werft top
beiliegen der andauernde Zustand nach dem Beidrehen; im Sturm liegen und auf bessere Wetterbedingungen warten A
Beischiff Hilfsfahrzeug in einem größeren Schiffsverband B
Beisegel kleines Stagsegel, das nur bei wenig Wind gefahren wird (Spinnaker, Genua, Ballon) C
beisetzen zusätzlich(e) Segel setzen D
bekalmen in den Windschatten kommen, z. Bsp. in den eines anderen Schiffes oder einer Steilküste E
bekleeden durch Umwickeln mit Lappen, Decken o.ä. etwas vor dem Schamfielen bewahren F
bekneifen ein Leine bekneift sich, wenn sie sich durch einen Rundtörn festklemmt, solange Zug auf ihr ist G
belegen Tauwerk an z. Bsp. einer Klampe festmachen H
Belegnagel Pflock aus Holz (oder Metall) zum Belegen von Tauwerk in einer Nagelbank I
bemannen ein Schiff mit einer Besatzung versehen J
Bemannung Schiffsbesatzung K
bemasten ein Schiff mit einem Mast versehen L
benept im Hafen wegen zu geringem Gezeitenwassserstandes festliegen M
Bergerolle Teil der Schiffsrolle, der befohlen wird, wenn das Schiff aufgegeben werden muss N
Bergeholz besonders massive Planke O
Bergy Bits von Eisblöcken abgebrochene Eisstücke, die 1 bis 5 Meter aus dem Wasser ragen P
Besan Gaffelsegel am hinteren Mast Q
Besanbaum Rundholz unter dem Besansegel, selten Giekbaum R
Besanmast (auch Kreuzmast) auf Segelschiffen mit mehreren Masten der letzte, wenn er kein(e) Rahsegel trägt S
Besanschute einmastiges Küstensegelschiff T
Besanschot an! Ausruf, Trinksignal nach schwerer Arbeit auf Segelschiffen U
Besteck Schiffsort a. See n. geogr. Koord., Untersch.: Astronom, terrestrisches, gegißtes u. B. durch Funkortung V
Besteck machen Best. nehmen, Schiffsstandort auf hoher See ermitteln W
Bestmann erfahrensder Seemann (Vollmatrose), vertritt den Schiffsführer X
betakeln Segel aufziehen, mit Takelwerk versehen Y
Betakelung bezeichnet die Art und Anordnung der Segel Z
Beting auf dem Deck befindliche, senkrecht stehende Hölzer, um Ankertrossen u.a. zu befestigen A
betonnen Fahrwasser mit Seezeichen markieren, bezeichnen B
Betonnung schwimmende Seezeichen mit denen Fahrwasser, Untiefen und Schifffahrtshindernisse angezeigt werden C
betüttern auch betütern oder betüteln: umsorgen, verwöhnen, pflegen aber auch sich einen Schwips antrinken D
bezahlte Hände Besatzung einer Jacht, die gegen Bazahlung an Bord sind (z. Bsp. Navigator oder Bootsmann) E
Bft Abk. für Beaufort, die Bft-Skala ist eine 13-teilige Skala zum Klassifizieren von Windgeschwindigkeiten F
Bickbrn.schweitz Bickbeerenschweitz, Küstenhinterland G
Big Boy Beisegel auf Rennjachten bei Vorwindkurs neben dem normalen Spinnaker im Lee des Großsegels H
Bilge zu tiefst liegender Kielraum, in dem sich Schmutz- u. Leckwasser, evtl. auch Öl- u. Kraftstoffreste sammeln I
Bilgenentöler Boot zur Übernahme und Entsorgung des Bilgewassers J
Bilgewasser Schmutz- u. Leckwasser am Boden des Maschinenraumes K
Black Frost Völlige Vereisung von Schiffen bei Sturm mit der Gefahr des Kenterns L
Blanker Hans Ausruf, wenn die stürmische Nordsee die Deiche bedroht, Sturmflut M
Blaue Jungs Marinesoldaten N
Blaubüdel Schiffszimmermann O
Blauer Peter Signalflagge Buchstabe "P", Absicht eines Schiffes innerhalb 24 h abzulegen (früher: "Alle Mann an Bord!") P
Blaues Band Blaues Band des Ozeans, "Trophähe" für das schnellste Passagierschiff auf der Nordatlantik-Überquerung Q
Blaufeuer 1. Notzeichen in der Schifffahrt, 2. Nächtliches Licht-Signal zum Anfordern eines Lotsen R
Blindschlagen Schiffsschraube, die teilweise oder ganz aus dem Wasser ragt, durch falsche Ballastverteilung oder Leck S
Blinkfeuer auch Blitzfeuer, Leuchtfeuer, beleuchtetes Seezeichen zur Orientierung / Positionsbestimmung für Schiffe T
lichten den Anker lichten, hochziehen, heben
Liek/ Leik Segelkante; Tauwerk, mit dem die Segel eingefasst sind um sie zu versteifen A
liften besonders schwere Gegenstände werden geliftet
Gaffel um den Mast drehbare Spiere die schräg nach oben steht, Baum zur Befestigung des Gaffelsegels
Großbaum Spiere, an ihr ist die Unterliek des Großsegels befestigt; große um den Mast drehbare Segelstange

Diese Seite ist noch im Aufbau - Stand: 03.03.2016

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